Freitag, 9. Dezember 2011

Was so ein Spannteppich doch alles für Vorteile hat...

Lang ist es her, die Zeit fliegt einem hier um die Ohren! Aber vor ein paar Wochen hatten wir Besuch aus Hamburg, besser gesagt aus dem Herz von St. Pauli. Und der Besuch hat auch gleich einen kleinen, neuen Wonneproppen mitgebracht, den Jonas und ich noch nicht kannten: den quickfidelen Moritz.

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Ich wollte dem Wort 'quickfidel' kurz auf den Grund gehen: In Deutschland heisst es 'quitschfidel', 'mopsfidel' oder 'kreuzfidel'. 'Mopsfidel' gefällt mir sehr gut!

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Den Moritz hat es ganz schön erwischt mit dem Jetlag. Er wollte vor allem nachts zwischen drei und sechs spielen, und zwar nicht alleine. Deshalb mussten Ute und Ferdinand dann tagsüber an zum Teil ungewöhnlichen Stellen nachschlafen, zum Beispiel auf dem schönen Spannteppich oder im Kofferraum von Agathe.

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Aber auch da liess der Moritz den Ferdinand nicht lange in Ruhe. Die vorbeigehenden Asiatinnen waren sehr entzückt.

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Ab und zu ging es dann auf und beide haben geschlafen.

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Trotz der kurzen Zeit und dem einigermassen schlechten Wetter konnten wir mit den Dreien am Sonntag doch noch einen Ausflug unternehmen. Wir haben ihnen zwar keine Kängurus, aber immerhin Kakadus und die grössten Eukalypten gezeigt. Dann kam der Hunger:

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Als wir auf dem Mt. Dandenong standen und unter uns die Skyline von Melbourne sehen konnten, wusste ich endlich, dass ich den Hausberg gefunden hatte. Bevor Jonas und ich nämlich nach Melbourne geflogen sind, habe ich irgendwo in einem Reiseführer genau dieses Bild gesehen und mich seither gewundert, wo es wohl aufgenommen wurde. Mt. Dandenong it is.

Wenn man gut schaut, sieht man (fast) unser Haus ; )
Ernsthaft: Direkt links vor der Skyline ist ein weisses Stadiondach zu sehen. Noch ein bisschen weiter links davon wohnen wir. Also mitten im Kuchen.

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Mittlerweile sind Ute, Ferdinand und Moritz in Neuseeland. Das ist schlangen- und giftspinnenfrei und deshalb für ein Kleinkind, das wahrscheinlich irgendeinmal zwischen Auckland und Christchurch krabbeln lernen wird, etwas weniger heikel.

Viel Spass und eine gute Reise! Und, unter uns: Die Lemon Pie geht auch mit normalen Zitronen (apropos: When life gives you lemons, make lemon pie!). Das Rezept folgt bald hier für alle.

Kommentare:

  1. die dandenongs fanden wir auch super, bei uns kam damals fast ein bisschen gurtenfeeling auf, als wir auf der terasse irgendeines restaurants kaffe schlürften und auf die stadt runterblickten...

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  2. Ja, ich habe mich auch sehr heimisch gefühlt... ausser die 8 verschiedenen Parkplätze, die sind nicht sehr gurtentypisch, dafür sehr australisch.

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