Freitag, 17. Dezember 2010

Fischmarkt Altona

Ich habe letzte Woche, im Zitrussalat-Post, von Jonas' Doktorfeier im vereisten Hamburg und unserem anschliessenden Besuch auf dem Fischmarkt in Altona erzählt.

Animiert davon habe ich ein bisschen in den alten Fotos gekramt und Beweise gefunden. Beweise dafür, dass es wirklich, wirklich viel Eis hatte. Dass wir wirklich Fischbrötchen gegessen haben, aber nicht ganz so mutig waren wie Manuel, Jonas' Bruder, der (war das auch zu so früher Stunde?) einen ganzen, geräucherten Aal gegessen hat.

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Der frischgebackene Doktor im Partnerlook mit der Verkäuferin des Fischstandes. Wir haben alle etwas kleine Augen, es ist geschätzt 5:12 Uhr, morgens.

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Das ist etwas später, wie am Tageslicht unschwer zu erkennen ist. Das kleine Boot scheint sich an das grosse zu kuscheln. Aber die Fänge des Eises sind unerbittlich!

Ich hatte schon immer eine dramatische Ader...

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Neblig, affig kalt (man kann's nicht anders sagen), und der letzte Nachmittag in Hamburg. Eine gespenstische Stimmung macht sich breit. Die hat auch damit zu tun, dass wir drei nicht viel geschlafen hatten und doch dachten, dass wir den Tag noch ausnützen müssen.

Ich war ja alles in allem in diesem dreieinhalb Jahren, in denen Jonas in Hamburg gelebt hat, oft dort zu Besuch. Und noch öfter war ich am Hafen, auf einem Hafenboot, auf dem Michel, dem Kirchturm, von dem aus man den Hafen überblicken kann, am Strand in Övelgönne, joggen am Hafen und an der Elbe entlang, auf der Technopalmen-Terrasse über dem Hafen, zum Frühstücken vor der Amphore mit Hafenblick, und, ja, am Hafen im dicksten Eis. Und der Hafen, der nützt sich nicht ab. Der war auch beim xy-sten Mal noch so faszinierend wie am Anfang. Die Schiffe sind riesig. Man kann ihnen nachgucken und in wunderschön kitschiges Fernweh verfallen.

Ich weiss nicht, ob es damit zusammenhängt, dass die Schweiz ja nicht exakt eine Seefahrernation ist. Aber ein Besuch in Hamburg ohne Besuch im Hafen ist kein Besuch. Punkt.

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Am Strand türmten sich im Februar die Eismassen.

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Rebekka untersucht und Jonas beobachtet etwas distanziert. Es ist zu kalt, um sich richtig zu bücken.

Also jedenfalls für den Herrn Doktor.

Zum Glück haben alle knallige Mützen und Jacken, sonst hätten wir uns beinahe verloren in den Eisschollen.

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Ist es wohl salzig? Oder eher ölig? Fischig!

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Sogar die Möven halten sich ganz still auf den Eisschollen im Hafen.

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Wenn ich nun diese Bilder betrachte, komme ich fast schon ein bisschen in Weihnachtsstimmung. Wir haben gestern zum ersten Mal Kerzen angezündet, haben eine wunderschöne Papierlaterne von Thomas' Mutter geschenkt bekommen und die Güetzi-Ausstecher als Serviettenringe benutzt. So wurde das Essen richtig weihnächtlich.

Trotz der Tassen, die immer noch als Weingläser hinhalten müssen.

Kommentare:

  1. Oh Helen und Jöndeli wir sitzen grad im fast so eisigen Berlin und haben ein bisschen längiziti, schnif! Übrigens wissen wir jetzt wo euer Haus wohnt:
    http://maps.google.de/maps?client=safari&rls=en&q=Brandschenkestrasse+158,+8002+Zürich&oe=UTF-8&redir_esc=&um=1&ie=UTF-8&hq=&hnear=Brandschenkestrasse+158,+CH-8002+Zürich,+Schweiz&gl=de&ei=NfwLTZu_C8a08QO4n4jWDQ&sa=X&oi=geocode_result&ct=title&resnum=1&ved=0CBgQ8gEwAA

    Rebi findet das natürlich ein bisschen ugantelig-virtual world (was vielleicht auch daran liegt, dass es in der Wüste sowas nicht gibt - meint Julia). Bla, bla, bla....wir müssen mal eine Vorweihnachtliches Skype Session machen.
    Ah ja, das Rebeli meint:" Ich bin zrügg aus dem Berberland... Es war hueregopfer... :) ihr wisst schon... mega schön. Ich freu mich schon drauf, euch zuzuzuzuzquatschen. So.

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  2. Ups das war die falsche Adresse, Anfänger!
    Le voilà und übrigens ihr solltet mal die Fenster putzen ;-)!!!!

    http://maps.google.de/maps?client=safari&rls=en&q=7/103+Osbourne+St,+South+Yarra,+3141+Melbourne&oe=UTF-8&redir_esc=&um=1&ie=UTF-8&hq=&hnear=7/103+Osborne+St,+South+Yarra+VIC+3141,+Australia&gl=de&ei=LQIMTayROoWx8gOH25H8DQ&sa=X&oi=geocode_result&ct=image&resnum=1&ved=0CBsQ8gEwAA

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  3. Ob wir die Fenster geputzt haben, kann man da ja gar nicht sehen. Aber falls das naechste mal ein Googleaute vorbeifaehrt winken wir. Versprochen.

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