Samstag, 15. Januar 2011

We beat the poms...

Nachdem wir schon in der Altjahrswoche Cricket schauen wollten, bin ich (Jonas) dann gestern auch tatsächlich zum Spiel gegangen. Mal wieder England gegen Australien, diesmal aber nicht Test Cricket (The Ashes), sondern das telegene T20 (twenty-twenty) Format. Im Unterschied zu den Test matches dauert T20 Cricket nur rund 3 Stunden und ist deshalb auch viiiiiiiiieeeeeeeel weniger langweilig. Das Stadion - MCG oder wie die locals es liebevoll nennen 'the world-famous G', was zutrifft falls man sich für Aussie rules football oder Cricket interessiert - war nur gut halbvoll, d.h. 58'000 Zuschauer. Ich war trotzdem beeindruckt.




Freitag, 14. Januar 2011

Grampians VI: Mit Agathe durch den Park

Eigentlich wollten wir ja zurück nach Melbourne. Wir hatten Tickets für den Cricketmatch. Es gelang uns nicht, in Halls Gap herauszufinden, wie der Stand nach 3 Spieltagen aussah. Also fuhren wir in den nächsten grösseren Ort (Stawell) und verschanzten uns dort im lokalen Pub. Es wurde klar, dass die Australier bisher so grottenschlecht gespielt hatten, dass der Match schon beinahe vorbei war und sie nur noch sehr kurz spielen würden am nächsten Tag. Das war es uns nicht wert, wir entschlossen uns, zu bleiben.

Dafür wurden wir sofort von einem Pubbesucher angequatscht, der offensichtlich froh war, dass sich einmal im Jahr ein fremdes Gesicht (oder zwei) zeigt. Er war so erleichtert, dass er uns seine ganze Lebensgeschichte plus Reisetipps für ganz Australien plus seine in langen Jahren angehäuften Beschwerden über das Leben und die Leute in Stawell mit auf den Weg gab.

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Donnerstag, 13. Januar 2011

Grampians V

Das ist ein kleiner Einblick in unser Gipfel-Camp-Leben (oder: Was wir so tun, wenn wir nach neun Stunden auf dem Gipfel angekommen sind):

Helen: Komm, wir machen ein Neujahrs-Grussfoto!

Erster Versuch:

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Helen (ich) ist zu langsam.

Dienstag, 11. Januar 2011

Jetlag

Heute sind Peschi, Pino und Mira bei uns angekommen. Sie bleiben zwei Tage, danach reise ich mit ihnen zu Häisi, meinem Götti, nach Neuseeland.

Zuerst haben die Drei Leben in die Bude gebracht. Das heisst, vor allem die zwei Kleinen.
Wir haben beschlossen, in die Stadt zu gehen, damit sie etwas Energie loswerden können.

Kaum waren wir draussen, schlug der Jetlag zu. Beide bewegten sich nur noch wie ferngesteuerte Robötterli an Peschis Hand.

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Und im Tram war definitiv Endstation.

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Ich bereite mich darauf vor, um 4 Uhr in der Nacht Geschichten vorzulesen und Zytigläse zu spielen.

Januarloch-Nudeln

Wir hatten anfangs Studium immer etwa ein halbes Duzend Prüfungen am Ende des Sommers. Diese Prüfungen hingen immer als schwarze Wolke am Horizont der Sommerferien. Wir haben wohl alle versucht, sie so lange wie möglich zu verdrängen, aber wenn der Termin näher kam, haben wir uns wohl oder übel hingesetzt und uns durch hunderte von Skriptseiten, kaum mehr lesbaren Notizen und farbige Geologiezeichnungen gekämpft.
Es muss im Sommer 02 oder 03 gewesen sein: Meine Grosseltern sind nach Ulrichen in ihre Ferienwohnung gefahren und ich habe mich im Liebefeld im Haus eingenistet, um in Ruhe lernen zu können und damit jemand Abends den Garten wässert. Ich kann mich erinnern, dass es warm und schön war und ich den ganzen Tag auf dem Sitzplatz sass und Siedlungsformen gebüffelt habe.

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Grampians IV: Mt Rosea

Wir sind ja eigentlich zum Wandern gekommen, und jetzt habe ich schon drei Posts geschrieben, ohne dass wir losgewandert sind. Das soll sich nun ändern.

Auf der ersten Wanderung sind wir in Halls Gap gestartet mit dem Übernachtungsziel Mt Rosea (wie man das ausspricht, wissen wir auch nicht: Mt Rosi vielleicht?). In weiten Teilen des Parks darf man wild zelten, der Gipfelbereich des Mt Rosea gehört dazu. Das Wetter war kühl und bewölkt, und wir waren froh drum. Das war unsere erste richtige Wanderung in einem australischen Nationalpark und wir wussten nicht so recht, was wir für Wege erwarten konnten, wie schnell wir vorwärts kommen und ob wir einen flachen Übernachtungsplatz finden würden.

Aber schon nach wenigen Minuten wird klar: Die Aussies lassen sich nichts nehmen beim alpinen Wegbau:

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Montag, 10. Januar 2011

Grampians III

Um euch nicht weiter mit kreuchenden und fleuchenden Kreaturen zu schrecken: Wir haben das Auto geputzt, sind zum Nationalparkzentrum gefahren und da waren sie:

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Kängurus. Western Grey Kangaroos, um genau zu sein. Mitten auf einer Wiese im Dorf.

Samstag, 8. Januar 2011

Grampians II

Wir hören bei der Anfahrt Janis Joplin (merci Steffi!). Und wir machen bei der Anfahrt eine unangenehme Begegnung mit australischem Wildlife. Das Eine hat nichts mit dem Anderen zu tun.

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Es ist uns aufgefallen, dass viele der entgegenkommenden Fahrzeuge Netzt vor ihre Kühlerhaube gespannt hatten. Und als das Knallen anfing, wussten wir auch, wieso: Locusts, die australischen Schwarmheuschrecken, sind in diesem Gebiet unterwegs. Und wie sie unterwegs sind! Nun, im Frühsommer, nach so viel Regen, sollte hier alles grün sein. Stattdessen ist die ganze Gegend abgefressen und braun. Die Einheimischen sagen, dass die Dürre, die nun etwa zehn Jahre gedauert hat, die Locusts einigermassen im Zaum gehalten hat. Nun kommt der lang ersehnte Regen, damit aber gleich die nächste Plage.

Freitag, 7. Januar 2011

Grampians I

Let's start with the fun! Ein Rückblick in Etappen auf unsere Abenteuer in der Altjahrswoche und etwas darüber hinaus.

On the Road again mit Agathe. Wir fahren Richtung Nordwesten gegen den Grampians National Park, legen aber in Ballarat eine Pause ein. Kaffee und Kuchen muss sein, vor allem in den Weihnachtsferien.

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Wir finden ein hübsches Café mit noch hübscheren Löffelchen zum Chai.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Alles Gute im 2011!

Was mir von diesen ersten Weihnachten in Australien bleiben wird:

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Vorher.